Donnerstag, 13. August 2009

Mongolei / UlanBator – Ein hartes Pflaster







Drei Tage in UlanBator erlaubten uns einen kleinen Einblick in Kultur, Kueche und Lebensart der Mongolen. Zeit fuer einen Bericht...

Gebucht hatten wir eine Unterkunft in einem Zimmer bei einer Familie. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Familie selbst nicht in der schoenen, renovierten Stadtwohung lebte und so hatten wir die Wohnung fuer uns alleine. Wir hatten zwar eine deutsche Mitbewohnerin, doch diese sahen wir nur zwei Mal, da sie in Ulanbator arbeitet und oft unterwegs war.

Ein Essen bekam man im „Poebel-Restaurant“ um die Ecke fuer umgerechnet CHF 2.00 inkl. Getraenk und es schmeckte super! Bei einem Eiskafee musste man da schon mehr aufpassen... Als der Eiskaffe kam, mussten wir doch zweimal hinschauen: Ein normaler heisser Kaffee, mit einem Eiswuerfel darin, was das ganze dann etwa lauwarm werden liess, brachte die Kellnerin auf einem goldenen Tablet zu unserem Tisch. Fazit: Ungeniessbar!

Unser Hauptziel in Ulanbator war, wieder einen „richtigen“ Tag-Nacht-Rhythmus zu finden, was uns irgendwie, glaube ich, auch fast gelungen waere... Die Tage verbrachten wir in Museen (Historisches Museum und Naturkunde-Museum), waerend wir des Nachts im Haus blieben....


Schattenseiten der Hauptstadt

Schon folgen die dunklen Geschichten ueber diese Stadt... Man riet uns mehrfach des nachts, das Haus nicht zu verlassen, weil es zu gefaehrlich sei. Tatsaechlich wurde in mehreren Reisefuehrern auf die hohe Kriminalitaetsrate von Ulanbator hingewiesen und im Zug erzaehlte man uns von Reisenden, welche gleich dreimal waerend ihrem Aufenthalt ueberfallen wurden.

Trozdem gingen wir abends (auch wenns schon dunkel war) in eine bar, doch das „brodelnde“ Nachtleben der Millionen-Stadt mieden wir groesstenteils.

Am Tag wurde man schon auch Mal Zeuge, einer heftige Schlaegereie von Einheimischen mit Sicherheitskraeften, wobei auch die Zaehne gleich sichtbar durch die Luft flogen. Uns hat aber mehr die grosse Anzahl von Strassenkinder „beindruckt“, welche die heftige Realitaet wiederspiegelten, die hier an der Tagesordnung ist.

Alles in allem war Ulanbator ein hartes Pflaster mit einer wunderschoenen Kultur, gutem Essen und einer sehr intresstanten Geschichte.

Daniel

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