









In den unaussprechlichen Ort Mawlamyine ging ich nur damit ich ein Boot nach Hpa An nehmen konnte. Dummerweise war gerade ein Feiertag und so sassen ich und noch 4 weitere Touris auf dem Trockenen. Aber da wir so viele waren, teilten wir uns ein privates Boot den Fluss rauf.
Bei einer Bruecke kurz vor Hpa An mussten wir an einem Militaerboot unsere Paesse zeigen. Nachdem sie 5min unsere Kopien angesehen hatten, wollten sie die Orginalen. Die sahen sie gut 10min an und nachdem wir unsere Paesse wieder erhalten hatten, wollten sie noch wissen aus welchen Laendern wir sind. Soviel zur Allgemeinbildung der Soldaten hier.
Das Gebiet um Hpa An ist wunderschoen, mit "Lime Stone" Huegeln durchsetzt, regnerisch, heiss und gruen. Das Staettchen hat einen charmanten Markt (mit mir als Haupatraktion) und sehr freundliche Leute.
Ich ging mit Tim (ein Englaender) eine Hoehle besichtigen die wieder einmal mit Buddhas vollgestopft war und noch ein kleines Kloster beherbergte. Die Moenche liessen fuer 3000 Kyats den Generator laufen, so dass wir auf dem Pfad durch die Hoehle Licht hatten. Wir brauchten ca. 30min ans andere Ende und von dort sahen wir querfeldein einen weiteren Hoehleneingang. "Ok, lass uns diesen nehmen und den Weg abkuerzen!" war so in etwa die Idee. Das Feld entpupte sich als halber See durch den wir bald Huefte tief wateten. Zum Gluck hatte es keine Egel, Krokodile oder gar Haifische und wir schafften es nur nass zu werden. Die Hohle fuehrte uns dann im Keis herum und wir konnten wieder durch den Sumpf zurueck wo wir hergekommen sind.
Mein naechster Ausflug fuehrte mich auf den Mt. Zwegabin. Um einen Schweizer artgerecht zu halten muss man ihm einen Huegel oder Berg zur Verfuegung stellen, damit er rauf kann (kleine tierpflegerische Anektote). Es ging ja nur ein bischen steil rauf und war ja nur ein bischen heiss, aber die Luftfeuchtigkeit liess mich nasser als nach einem Bad auf dem Gipfel ankommen. Die Aussicht war ganz nett, rundum die Flusslandschaft und die vielen Huegel sahen aus wie aus dem Bilderbuch. Auch hier wieder ein kleines Kloster auf dem Gipfel und die obligatorischen Makaken.
Auf meinem Streifzug durch durch Hpa An lernte ich U Ten Tan kennen, der gerade einen Abflusstuempel von Plastik befreite, damit das Wasser fliessen konnte und sich die Mosquitos nicht so vermehren koennen. Er ist 62 und hatte 36 Jahre lang fuer die Regierung gearbeitet um jetzt eine monatliche Rente von 4000Kyats (4Fr.-) zu bekommen. Erstaunlicherweise war auch er nicht sonderlich gut auf die Polizei und Soldaten zu sprechen.
Meine Reise geht hier zu Ende und ich werde morgen den Rueckzug antreten. Burma war ein kroenender Abschluss und Hpa An ein wuerdevolles Ende. Ich schreibe dies unter Traenen, das ganze Internetcafe glotzt mich an, und werde ganz sicher wieder nach Burma zurueckkehren!
Lukas























.jpg)





