Sonntag, 16. August 2009

Beijing / Peking ( 7. - 17. August 2009 )




































Wir waren jetzt eine Woche in unserem Forbidden City Hostel. Zuerst hatten wir ein Zweibett – Zimmer, welches richtig Luxus war. Da es aber fuer uns zu teuer war, wechselten wir in ein 4 Bett Room fuer ca. CHF 9.00 pro Nacht. Das Hostel ist ziemlich im Zentrum, nahe der verbotenen Stadt und anderen Sehenswuerdigkeiten.

Nahrungsbeschaffung: Es hat extrem viele Restaurants hier. Grosse und kleine, teure und billige. Zum Mittagessen gingen wir immer in dasselbe kleine Lokal, wo wir fuer ein Menu und ein Getraenk CHF 1.50 pro Person bezahlten. Aber das war wirklich das billigste. Ansonsten konnte es schon mal gut und gerne CHF 4.00 oder sogar CHF 5.00 kosten!!! Die Bestellung war manchmal schwierig, da keiner von uns chinesisch lesen kann. Ich kaufte mir ein Uebersetzungsbuechlein und so konnten wir wenigstens “Chicken” oder “Noodles” sagen. Am Besten waren natuerlich Karten mit Bilder, so konnten wir nur darauf zeigen und hoffen das es so gut war, wie es aussah. In der Naehe war jeden Abend der “Wangfu Night Market”, wo es Staende hatte mit allem was das Herz begehrt (alles am Spiess); Seesterne, Krabben, Crewetten, Langusten, Tintenfisch, Seepferdchen, Seenadeln, Aale, Haifisch, Kaefer, Heuschrecken, Grillen, Skprpione, Skolopender, Bienenmaden, Kaeferpuppen, Schlangenfleisch, Salamander, Schafspenis…
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Chinesen: die meisten sind sehr freundlich und hilfsbereit, wenn wir z.B. an einer Ecke standen und nicht mehr weiterwussten, kam uns sofort ein hilfsbereiter Einheimischer zu Hilfe. Wenn man sich mit ihnen verstaendigen kann, kommen auch mal ganz lustige Gespraeche zustande. Das Wort Ruecksicht haben sie jedoch sicher nicht erfunden; in der U-Bahn oder an Kassenschlangen wird gedraengelt nach dem Motto “ich zuerst”. Beim essen im Restaurant wird rumgebruellt (Maenner) und lauthals rausgelacht, trotz Rauchverbote, geraucht und die Stummel landen sowiso am Boden. Der Zoo war auch ganz heavy, nur Showprinzip, kleine Gehege und ueberhaupt nicht artgerecht eingerichtet. Tierbeschaeftigung scheint ebenfalls ein Fremdwort zu sein.


Wir gingen einige Sehenswuerdikeiten ansehen wie die verbotene Stadt. Jedoch war der Eintritt extrem ueberteuert und es wimmelete von tausenden von chinesischen Touristen. Ansonsten liefen wir viel umher und schauten uns ein bischen die Shops an und kauften mal ein T-shirt oder eine kurze Hose. Lesen und chillen im Hostel gehoert fuer uns Langzeitreisende sowieso dazu, sodass wir nicht die ganze Zeit von einem Ort zum anderen rumrennen. Ebenfalls haben wir uns, damit wir koerperlich in Form bleiben, ein anspruchsvollen Trainingsplan zurechtgelegt! Jeden zweiten Tag wird ernst gemacht!


Naechster Halt; Xi’an (suedlich von Peking)



Lukas

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