





Die Ungeziefer-Welt in China lernt man sehr gut kennen ob man will oder nicht. So bin ich vor kurzem, in der Dusche unserer Unterkunft, auf einen Mamut-Tausendfuessler getretten. Doch wo einer ist... da sind noch mehr! Und wo eine Geschichte ist...
Dies ist soweit eigendlich noch harmlos. In der naechsten Unterkunft (Hotel) hatten wir Kakerlaken im Zimmer. Erwischt haben wir nur eine, weil diese unliebsamen Gaeste einfach zu schnell wieder in der Wand oder unter dem Bett verschwinden. Zu sehen bekammen wir sie dafuer regelmaessig sobald man irgendwo das Licht anmacht. Im selbigen Hotel habe ich, nach dem wir einmal vom Ausgang heimkehrten, einen ganzen Ameisenstamm im Badezimmer ueberrascht. Es waren tatsaechlich soviele Exemplare in der Mitte des Raumes versammelt, dass man die weissen Kacheln nicht mehr sehen konnte. Da aber auch hier das Bad, Dusche, WC und Waschbereich in einem ist, konnte man das Problem mit einmal Duschen "beseitigen".
Eines Abends, in der Stadt Xiangfan genossen wir unser Abendessen (Teigtaschen chinesische Art)auf einer Parkbank, vor einem Supermarkt. Ploetzlich flizte eine Ratte unter einem Regal hervor, quer durch den Laden und direkt unter die Kassentheke. Lustig war, dass es niemand ausser uns beiden mitbekommen hat. Gut fuer die Ratte, Pech fuer die Kunden.
Neben Ratten, Kakerlaken, Ameisen, Tausendfuessler etc. sind Moskitos die Hauptattentaeter userer Sorglosigkeit. Zur Zeit zaehle ich an mir 46 Moskitostiche, es sind aber sicher mehr (wenn ich wieder Zeit finde, zaehle ich weiter).
Dafuer haben wir uns bei all den agressiv, bellenden hunden revangiert, welche uns dass joggen jedesmal erschweren, indem wir in einem schoenen Restaurant in einer Gasse "Hund" bestellten.
Wer bestellt?
Das Essen in China ist unglaublich gut. Wir bekommen nicht genug von den perfekt zubereiteten chinesischen Gerichten. Scharf essen ist hier sehr beliebt, da her gibt es kaum ein Gericht ohne Chili. Die Reis-Gerichte sind Gold wert, genauso die chinesischen Teigtaschen, welche man an jeder Ecke fuer 18 Rappen bekommt.
Natuerlich kann man sich auch an unbekanntem versuchen, was meist einen starken Magen voraussetzt. So haben wir durch "Auf-Gut-Glueck-Bestellungen" schon "Kuhdarm" oder "verhacktes Huhn" serviert bekommen.
Auch ein Besuch im Supermarkt sollte wohl ueberlegt sein... Da werden Fische, Froesche, Schildkroeten, Krebse etc. auf aller engstem Raum, LEBENDIG in miniatuer Aquarien gelagert. Oft sind die unteren Tiere tot und die restlichen krichen/schwimmen noch vorsich hin. Dies ist in den grossen Supermaerkten normal. Noch schlimmer siehts in den kleinen Dorfmaerkten aus ( werde ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter ausfuehren).
Anfangs hatten wir auch unsere Muehe damit, doch man gewoehnt sich daran. Wir sehen es auch nicht jeden Tag und meistens essen wir die Gerichte welche wir kennen- und lieben gelernt haben!
Daniel
Wartet ab bis dir Angkor Wat gseh heit... de sid dir de ganz fasziniert!!!
AntwortenLöschen